Als Kind wollte ich immer Fußballstar werden. Alle Leuten
jubeln dir zu und du wirst von allen gefeiert. Doch trotz einigen Spielen für
einige Auswahlmannschaften war schnell klar, dass ich aufgrund meiner
Verletzungsanfälligkeit wohl niemals bei einer WM mitspielen werde. Und nun?
Feuerwehrmann? Ne. Leben riskieren und so ... das ist nicht mein Ding.
Astronaut? Hm ... na ja Fliegen ist ja ganz okay ... aber ne Rakete?! Ich kann
ja Student werden?! Van Vilder hat’s doch vorgemacht.
Mein „Traumberuf“ stand also fest. Erst mal studieren und
dann kann ich immer noch mal schauen was so kommt. Aber wie es so kommen
sollte, bewarb ich mich, eigentlich viel mehr aus Spaß, kurz vor dem Beginn der
jeweiligen Ausbildungen bei 3 Firmen, bei den ich überall prompt eine Zusage
bekam. Und Nun? Ich meine: Lernen ... da hab ich eigentlich sowieso keine Lust
mehr drauf. Ich war jetzt 13 Jahre lang in der Schule. Ich will mein eigens
Geld verdienen. Und so kam es auch. Ich warf meine Pläne über den Haufen und
unterschrieb meinen Ausbildungsvertrag zum „Fachinformatiker im Bereich der
Anwendungsentwicklung“. Von nun an sollte ich also die nächsten 3 Jahre
Webseiten erstellen. Und dann auch noch Geld dafür bekommen ... das ist doch
was! Ich hatte vorher schon viel an Webseiten rumgebastelt, da dachte ich mir:
Das Hobby zum Beruf machen. Das ist meine Bestimmung. Nach nun 2 ¾ Jahren und
noch knappen 3 Monaten vor mir blicke ich ganz anders auf die ganze Sache.
Ich war bisher immer nur eine billige Arbeitskraft.
„Ausgebildet“ wurde ich weiß Gott nicht. Dir wird gesagt: „Mach mal“ und dann
hast du das zu tun, egal wie. Les dich schlau, probier so lange bis es klappt.
Natürlich kann man auch mal einen Kollegen zu Rate ziehen, aber das ist auch
keine Lösung. In einer kleinen Firma gibt es nun einmal keine Person, die sich
ausschließlich um die Auszubildenden kümmert. Jeder hat selbst genug zu tun und
hat die Auszubildenden dann im Prinzip nur „am Hals“.
Du gehst also tag täglich zur Arbeit. Keiner kümmert sich wirklich
um dich, später wird dir dann soviel Arbeit aufgedrückt, dass du selbst als
Azubi Überstunden machen musst. Und wofür das ganze? Für 500€ Brutto im Monat.
Ist denn nun wirklich nichts Positives dabei herumgekommen?
Nun ja. Ich hab immer Kohle, wohne noch zu Hause, das heißt ich muss keine
Nebenkosten zahlen. Durch den Kundenkontakt habe ich viel Erfahrung im Umgang
mit Menschen bekommen. Die Vielzahl an Projekten steigerte natürlich meine
Erfahrung und der Nahe Kontakt zu Kunden oder Dienstleistern hat mir bereits 3
Jobangebote verschafft (wobei eins sogar aus England kommt). Hört sich doch
eigentlich gar nicht schlecht an, oder?
Aber was nun? Jobangebote sind da, der Reiz eher weniger.
Möchte ich überhaupt in der Branche bleiben? Möchte ich immer nur ein „Kleiner“
bleiben oder will ich später die Leute selbst herumkommandieren? In 3 Monaten
muss die Entscheidung stehen. Im Oktober würde das Wintersemester an der Uni
beginnen. Doch was soll ich machen? Medien- oder Wirtschaftsinformatik klingen
doch eigentlich ideal für mich?! Aber die Informatikschiene ist für mich auch
nicht mehr so attraktiv, wie noch vor 3-4 Jahren.
Aber was auch immer auf mich zukommt, ich bin gespannt!
Und es geht weiter mit den Möglichkeiten auf Thahood.
Als neustes Feature habt ihr nun die Möglichkeit euer Profil selbst zu gestalten. Im Bereich zwischen euerm Profilbild und den Gästebuch, Profilinformationen usw. könnt ihr nun einen Begrüßungstext schreiben, euer Fav. Youtube Video anzeigen lassen oder irgendwelche bilder reinstellen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und gestaltet euer Profil.
Zu erreichen ist das Feature über "Profil Ändern -> Startseite". Dort könnt ihr alle Einstellungen vornehmen.
Ebenfalls haben wir dem Forum ein kleines Update verpasst und nun werden auch alle neuen Beiträge ordentlich angezeigt, bis ihr sie gelesen oder als gelesen markiert habt.
Es ist mal wieder Freitagabend. Ich komme gerade
vom Training zurück, da stehen schon die ersten Teenies an der
Bushaltestelle, um Richtung Innenstadt zu fahren.
Es sind immer dieselben Leute die ich sehe:
Cap (10 Nummern zu groß), ’ne Baggy, die selbst Biggy zu groß gewesen
wäre und eine Lederjacke (spätestens seit Bushido wissen wir, dass man
eine Cordon tragen muss, wenn man ein richtiger Gangster sein will). In
der rechten Hand eine Zigarette und in der Linken eine Flasche Wodka.
Die richtig harten haben außerdem ihr Handy draußen, um die neusten Hip
Hop Tracks auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei wird
meist kläglich versucht mitzurappen. Alles in allem der typische
Gangster aus dem Ghetto mit einer knallharten Kindheit?! Denkste!
Wenn ich vor unsere Haustür trete, sehe ich Bäume und blühende
Vorgärten. Das Viertel ist übersäht von Einfamilienhäusern, meist von
mittelständischen Familien bewohnt. Im MP3 Player höre ich gerade einen
Track von „4.9.0.“, eine deutschlandweit bekannte Gruppe, die zu 2/3
mein Viertel repräsentiert. Wie es scheint habe ich aber die letzten 21
Jahre in meiner eigenen Welt gelebt, ansonsten hätten mir doch die
Ghettos, Drogendealer und Bordsteinschwalben auffallen müssen, von
denen auf dem Track erzählt wird. Und nun muss ich auch noch um mein
Leben fürchten, da es hier scheinbar so gefährlich ist, dass ich ohne
eine geladene Waffe gar nicht mehr auf die Straße gehen kann.
Da frage ich mich doch: was ist aus dem amerikanischen Phänomen „Hip
Hop“ geworden?
Ich erinnere mich gerne an den Kauf meines ersten Hip Hop Albums
zurück: „Wu-Tang Clan – Enter the 36 Chambers“. Das war noch lange vor
der Zeit, in der jeder Hans und Franz anfing, seinen Schulrucksack mit
dem bekannten „W“ zu schmücken, ohne überhaupt zu wissen, wofür es
überhaupt steht.
Es war eine unglaubliche Zeit. Vielleicht sehe ich das ganze auch etwas
subjektiv, weil es die Zeit war, in der ich anfing den Hip Hop zu
verstehen und zu erkunden. Vielleicht ist der Hip Hop aber doch an
einem Tiefpunkt angelangt?!
Meinungen dazu gibt es viele, eine 100%ige Antwort wird man aber
vergebens suchen. Vielleicht gehört es einfach dazu, dass sich der Hip
Hop in bestimmte Richtungen entwickelt. Wenn früher von armen sozialen
Verhältnissen und politischen Missständen gesprochen wurde, wird
heutzutage fröhlich über „Money, Drugz and Bitchez“ gerappt. Vielleicht
gehört diese Entwicklung dazu? Wenn man bedenkt, wie viele
„Straßenkinder“ nun ein geregeltes Einkommen haben, und das alles, weil
sie über ihre Vorlieben im Bett oder den Spaß am Geldausgeben
berichten, könnte man auch eine positive Bilanz ziehen.
Viele Leute in meinem Freundeskreis, und da schließe ich mich selbst
auch nicht aus, bekennen sich nicht öffentlich zu ihrer großen Liebe,
dem Hip Hop.
Auch wenn Hip Hop ein Teil unseres Lebens ist, schämen wir uns für das
Image, dass dieser Kultur nachgesagt wird. Soll ich bei einem
Bewerbungsgespräch wirklich sagen, dass ich Hip Hop höre? Was mag mein
Gegenüber dann über mich denken? Hält er mich für einen aggressiven,
frauenverachtenden, alkoholabhängigen und respektlosen Drogendealer,
der schon zahlreiche Delikte auf dem Kerbholz hat und die städtischen
Polizisten schon beim Vornamen kennt?
Leider kann auch ich nicht beantworten, ob der Hip Hop tot ist, ob er
von den ganzen „Gangstern“ zerstört wurde oder ob sich der Hip Hop noch
in einer Entwicklungsphase befindet. Letztendlich bin ich ein Hörer der
alten Schule. Wu-Tang, M.O.P., Tupac, N.W.A, C.N.N. und wie sie alle
heißen ... All diese Interpreten versetzen mich in die Zeit zurück, in
welcher der Hip Hop noch nicht in der Kritik stand.
Ein weiteres neues Features ist unser eigener ThaHood.net Blog! Hier
erfahrt ihr alles über ThaHood.net, von technischen Problemen,
Neuerungen bis hin zu Veränderungen auf der Seite gewähren wir euch
hier außerdem einen kleinen Einblick hinter die Kulissen von
ThaHood.net. Hin und wieder werdet ihr hier auch einige Beiträge von
unserem Team, zu Themen Abseits der Musik, finden. Haltet die Augen auf!
Nachdem
die vergangenen Nächte für uns alle etwas kurz waren hoffen wir nun
soweit alle Bugs aus der Seite entfernt zu haben. Sollte ihr allerdings
Probleme oder Fehler entdecken postet sie bitte hier oder im Forum. Wir
werden diese dann schnellstmöglich entfernen um euch einen
reibungslosen Gebrauch der Seite und Community zu gewährleisten.