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Mein Leben, meine Zukunft ...
(4 Stimmen)
Allgemein
Geschrieben von That Background Guy   
Sonntag, 23. März 2008

Als Kind wollte ich immer Fußballstar werden. Alle Leuten jubeln dir zu und du wirst von allen gefeiert. Doch trotz einigen Spielen für einige Auswahlmannschaften war schnell klar, dass ich aufgrund meiner Verletzungsanfälligkeit wohl niemals bei einer WM mitspielen werde. Und nun? Feuerwehrmann? Ne. Leben riskieren und so ... das ist nicht mein Ding. Astronaut? Hm ... na ja Fliegen ist ja ganz okay ... aber ne Rakete?! Ich kann ja Student werden?! Van Vilder hat’s doch vorgemacht.

Mein „Traumberuf“ stand also fest. Erst mal studieren und dann kann ich immer noch mal schauen was so kommt. Aber wie es so kommen sollte, bewarb ich mich, eigentlich viel mehr aus Spaß, kurz vor dem Beginn der jeweiligen Ausbildungen bei 3 Firmen, bei den ich überall prompt eine Zusage bekam. Und Nun? Ich meine: Lernen ... da hab ich eigentlich sowieso keine Lust mehr drauf. Ich war jetzt 13 Jahre lang in der Schule. Ich will mein eigens Geld verdienen. Und so kam es auch. Ich warf meine Pläne über den Haufen und unterschrieb meinen Ausbildungsvertrag zum „Fachinformatiker im Bereich der Anwendungsentwicklung“. Von nun an sollte ich also die nächsten 3 Jahre Webseiten erstellen. Und dann auch noch Geld dafür bekommen ... das ist doch was! Ich hatte vorher schon viel an Webseiten rumgebastelt, da dachte ich mir: Das Hobby zum Beruf machen. Das ist meine Bestimmung. Nach nun 2 ¾ Jahren und noch knappen 3 Monaten vor mir blicke ich ganz anders auf die ganze Sache.

Ich war bisher immer nur eine billige Arbeitskraft. „Ausgebildet“ wurde ich weiß Gott nicht. Dir wird gesagt: „Mach mal“ und dann hast du das zu tun, egal wie. Les dich schlau, probier so lange bis es klappt. Natürlich kann man auch mal einen Kollegen zu Rate ziehen, aber das ist auch keine Lösung. In einer kleinen Firma gibt es nun einmal keine Person, die sich ausschließlich um die Auszubildenden kümmert. Jeder hat selbst genug zu tun und hat die Auszubildenden dann im Prinzip nur „am Hals“.

Du gehst also tag täglich zur Arbeit. Keiner kümmert sich wirklich um dich, später wird dir dann soviel Arbeit aufgedrückt, dass du selbst als Azubi Überstunden machen musst. Und wofür das ganze? Für 500€ Brutto im Monat.

Ist denn nun wirklich nichts Positives dabei herumgekommen? Nun ja. Ich hab immer Kohle, wohne noch zu Hause, das heißt ich muss keine Nebenkosten zahlen. Durch den Kundenkontakt habe ich viel Erfahrung im Umgang mit Menschen bekommen. Die Vielzahl an Projekten steigerte natürlich meine Erfahrung und der Nahe Kontakt zu Kunden oder Dienstleistern hat mir bereits 3 Jobangebote verschafft (wobei eins sogar aus England kommt). Hört sich doch eigentlich gar nicht schlecht an, oder?

Aber was nun? Jobangebote sind da, der Reiz eher weniger. Möchte ich überhaupt in der Branche bleiben? Möchte ich immer nur ein „Kleiner“ bleiben oder will ich später die Leute selbst herumkommandieren? In 3 Monaten muss die Entscheidung stehen. Im Oktober würde das Wintersemester an der Uni beginnen. Doch was soll ich machen? Medien- oder Wirtschaftsinformatik klingen doch eigentlich ideal für mich?! Aber die Informatikschiene ist für mich auch nicht mehr so attraktiv, wie noch vor 3-4 Jahren.

Aber was auch immer auf mich zukommt, ich bin gespannt!

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. November 2008 )
 

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Die Gangster von der Bushalte
(6 Stimmen)
Allgemein
Geschrieben von Jazz Dee   
Donnerstag, 13. März 2008
Es ist mal wieder Freitagabend. Ich komme gerade vom Training zurück, da stehen schon die ersten Teenies an der Bushaltestelle, um Richtung Innenstadt zu fahren. Es sind immer dieselben Leute die ich sehe: Cap (10 Nummern zu groß), ’ne Baggy, die selbst Biggy zu groß gewesen wäre und eine Lederjacke (spätestens seit Bushido wissen wir, dass man eine Cordon tragen muss, wenn man ein richtiger Gangster sein will). In der rechten Hand eine Zigarette und in der Linken eine Flasche Wodka. Die richtig harten haben außerdem ihr Handy draußen, um die neusten Hip Hop Tracks auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei wird meist kläglich versucht mitzurappen. Alles in allem der typische Gangster aus dem Ghetto mit einer knallharten Kindheit?! Denkste!

Wenn ich vor unsere Haustür trete, sehe ich Bäume und blühende Vorgärten. Das Viertel ist übersäht von Einfamilienhäusern, meist von mittelständischen Familien bewohnt. Im MP3 Player höre ich gerade einen Track von „4.9.0.“, eine deutschlandweit bekannte Gruppe, die zu 2/3 mein Viertel repräsentiert. Wie es scheint habe ich aber die letzten 21 Jahre in meiner eigenen Welt gelebt, ansonsten hätten mir doch die Ghettos, Drogendealer und Bordsteinschwalben auffallen müssen, von denen auf dem Track erzählt wird. Und nun muss ich auch noch um mein Leben fürchten, da es hier scheinbar so gefährlich ist, dass ich ohne eine geladene Waffe gar nicht mehr auf die Straße gehen kann. Da frage ich mich doch: was ist aus dem amerikanischen Phänomen „Hip Hop“ geworden?

Ich erinnere mich gerne an den Kauf meines ersten Hip Hop Albums zurück: „Wu-Tang Clan – Enter the 36 Chambers“. Das war noch lange vor der Zeit, in der jeder Hans und Franz anfing, seinen Schulrucksack mit dem bekannten „W“ zu schmücken, ohne überhaupt zu wissen, wofür es überhaupt steht. Es war eine unglaubliche Zeit. Vielleicht sehe ich das ganze auch etwas subjektiv, weil es die Zeit war, in der ich anfing den Hip Hop zu verstehen und zu erkunden. Vielleicht ist der Hip Hop aber doch an einem Tiefpunkt angelangt?! Meinungen dazu gibt es viele, eine 100%ige Antwort wird man aber vergebens suchen. Vielleicht gehört es einfach dazu, dass sich der Hip Hop in bestimmte Richtungen entwickelt. Wenn früher von armen sozialen Verhältnissen und politischen Missständen gesprochen wurde, wird heutzutage fröhlich über „Money, Drugz and Bitchez“ gerappt. Vielleicht gehört diese Entwicklung dazu? Wenn man bedenkt, wie viele „Straßenkinder“ nun ein geregeltes Einkommen haben, und das alles, weil sie über ihre Vorlieben im Bett oder den Spaß am Geldausgeben berichten, könnte man auch eine positive Bilanz ziehen. Viele Leute in meinem Freundeskreis, und da schließe ich mich selbst auch nicht aus, bekennen sich nicht öffentlich zu ihrer großen Liebe, dem Hip Hop.

Auch wenn Hip Hop ein Teil unseres Lebens ist, schämen wir uns für das Image, dass dieser Kultur nachgesagt wird. Soll ich bei einem Bewerbungsgespräch wirklich sagen, dass ich Hip Hop höre? Was mag mein Gegenüber dann über mich denken? Hält er mich für einen aggressiven, frauenverachtenden, alkoholabhängigen und respektlosen Drogendealer, der schon zahlreiche Delikte auf dem Kerbholz hat und die städtischen Polizisten schon beim Vornamen kennt? Leider kann auch ich nicht beantworten, ob der Hip Hop tot ist, ob er von den ganzen „Gangstern“ zerstört wurde oder ob sich der Hip Hop noch in einer Entwicklungsphase befindet. Letztendlich bin ich ein Hörer der alten Schule. Wu-Tang, M.O.P., Tupac, N.W.A, C.N.N. und wie sie alle heißen ... All diese Interpreten versetzen mich in die Zeit zurück, in welcher der Hip Hop noch nicht in der Kritik stand.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. November 2008 )
 

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We still got some Bugs!?
(2 Stimmen)
Allgemein
Geschrieben von Hellraza   
Donnerstag, 28. Februar 2008
bug.jpgNachdem die vergangenen Nächte für uns alle etwas kurz waren hoffen wir nun soweit alle Bugs aus der Seite entfernt zu haben. Sollte ihr allerdings Probleme oder Fehler entdecken postet sie bitte hier oder im Forum. Wir werden diese dann schnellstmöglich entfernen um euch einen reibungslosen Gebrauch der Seite und Community zu gewährleisten.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. November 2008 )
 

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ThaHood.net mag den Internet Explorer 6.0 nicht
(0 Stimmen)
Allgemein
Geschrieben von Hellraza   
Donnerstag, 28. Februar 2008
ff_ie.jpgAn dieser Stelle möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass die aktuelle Version von ThaHood.net keine Unterstützung für den Browser Internet Explorer 6.0 (IE6.0) beinhaltet. Wir empfehlen allen Nutzern den Umstieg auf den Internet Explorer 7.0 oder den schnelleren und sichereren Firefox Browser. Die aktuelle Version des Firefox Browsers könnt ihr euch hier runter laden. Bei Fragen und Problemen zu diesem Thema stehen wir euch natürlich gerne zur Verfügung.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. November 2008 )
 

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