Frayser Boy - Da Key
Tracklist:
01. Intro
02. Big Money
03. Hood Thang
04. Hoe Ni..a
05. What We Smoke,What We Pop
06. How I Came Up
07. Twerk Dat Thang
08. 100 Or Nothing
09. DXS Talk
10. Money Gettin' Mission
11. Hatin' On Me
12. Blame It On Patron
13. Come On Then
14. Wanna See Me Fall
15. Another Level
16. Any Day,Any Time
17. Outro
Label: Hipnotize Minds
Release: 20. Mai 2008
Nach "Gone On That Bay" aus dem Jahre 2003 und "Me Being Me" aus 2005, veröffentlicht Frayser Boy nun sein drittes Album. Das Album trägt den Titel "Da Key". "Da Key" erscheint ebenfalls wie die Vorgänger über Hypnotize Minds, das Label von Dj Paul und Juicy J.
Ganze 16 Songs exklusive Intro/Outro hat der Langspieler zu bieten. Bereits im Intro bemerkt man, aus welchem Hause Frayser Boy kommt. Das führt sich auch im ersten Song "Big Money" fort. Der Beat erinnert stark an frühere Three-Six Mafia Songs. Trotzdem, Frayser Boy überzeugt hier durch seinen Flow und der Triple-Six Sound sorgt immer noch für Überzeugung. Leider vermisst man ein wenig die Abwechslung auf dem Album. Das gesamte Werk wirkt sehr düster und aggressiv. Dies muss natürlich nicht gerade schlecht sein allerdings fehlt bei einigen Songs einfach der gewisse Feinschliff. "What We Smoke, What We Pop" ist da allerdings eine von den wenigen Ausnahmen. Der leicht crunke Beat überzeugt absolut und die Hook läd nur so zum mitgröllen ein.
Einer der besten Songs auf dem Album dürfte "Blame It On Patron" sein. Der Titel überzeugt durch einen guten Beat, eine angenehme Hook und aggressive Raps. Wo das Intro noch mit einem perfekten und vorallem melodischen Beat Lust auf mehr machte, wirkt das Outro der LP eher wie ein Commercial auf einem Mixtape. "Da Key" ist leider kein Album für die Ewigkeit. Der Sound der LP wirkt schnell langweilig. Zum einen wird dies durch die Eintönigkeit einiger Songs verursacht. Zum anderen aber wirken Frayser Boy's Raps teilweise einfach nicht auf den jeweilien beats. "Twerk Dat Thang" etwa kann sicherlich mit einen guten Beat punkten. Die Raps allerdings sind eher schwach. Zum durchhören mal ganz nett aber mit nichten ein Album, auf das man in ein paar Jahren mal gerne wieder zurückgreift weil man unbedingt einen Song davon hören möchte. Um Fans des typischen düsteren und zugleich auch crunken Three-Six Mafia Sound's und natürlich Fans von Frayser Boy zufrieden zustellen, sollte es -zumindest halbwegs- reichen. Für mehr aber eben nicht. Die Highlights fehlen hier ganz klar, die Beats wirken oft zu monoton und lyrisch hat Frayser Boy natürlich auch nicht wirklich etwas anzubieten. Mittelmäßiges Werk.
Gesamtwertung: 2.7/5.0